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Dank Whisperline-TANGGRIP-Schneidenträger von ISCAR: Einstiche ohne Vibrationen

Tiefe Einstiche in Bauteile für Industrie-Armaturen bereiteten der KLINGER SCHÖNEBERG GmbH in der Vergangenheit Kopfzerbrechen. Immer wieder kam es zu starken Vibrationen, teilweise brachen die Werkzeuge – die Bearbeitung musste gestoppt werden. Deutlich besser läuft es mit einer Innovation von ISCAR. Seit die Whisperline-Schneidenträger für TANG- und CUT-GRIP Schneideinsätze im Einsatz sind, hat sich die Prozesssicherheit signifikant erhöht. Die neuen Schneidenträger arbeiten vibrationsfrei, und die Bauteile können um bis zu 50 Prozent schneller bearbeitet werden.


1993 als Technische Entwicklungsgesellschaft (TEG) gegründet, folgte acht Jahre später die Fusion mit der Schöneberg OHG. Gleichzeitig transformierte das Unternehmen vom Entwickler zum Hersteller und Vermarkter von Industriearmaturen respektive Kugelhähne. Unter dem Label „INTEC“ bietet das Unternehmen eine Kugelhahn-Systemtechnologie aus einer Hand an. Seit 2002 ist das Unternehmen Mitglied der KLINGER-Gruppe, der weltweit führende Hersteller und Anbieter von Industriedichtungen und -armaturen und firmiert seit 2006 als KLINGER SCHÖNEBERG GmbH mit Sitz in Graben-Neudorf bei Karlsruhe.


Auf einer Grundstücks-, Produktions- und Bürofläche von insgesamt 5.200 Quadratmetern erwirtschaften 64 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von rund 24 Millionen Euro. Sie stellen Teile für Kugelhähne wie Gehäuse, Schaltwellen, Kugelsitze und Lagerzapfen her. Diese werden vom Roh- bis zum Fertigteil bearbeitet. „Wir legen großen Wert auf Qualität, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit. Es ist unsere Aufgabe, für einen zuverlässigen Betrieb von Prozessanlagen unter extremen Einsatzbedingungen ohne Leckagen und Materialschäden zu sorgen, ganz gleich ob das zu transportierende Medium aggressiv, abrasiv, korrosiv und toxisch ist“, schildert Marcel Goßmann, Business Development Manager von KLINGER SCHÖNEBERG.



Kunden aus vielen Branchen

Das Unternehmen ist breit aufgestellt. Kunden kommen aus der Chemie, der Petrochemie, der Lebensmittel- und pharmazeutischen Industrie, aus der Wasserstoff- und Energiewirtschaft und der Fertigungsindustrie. Hauptmärkte sind Deutschland, Europa, Asien und Nordamerika. KLINGER SCHÖNEBERG bearbeitet C-Stähle, Edelstahl, aber auch schwer zu zerspanende Materialien wie Inconel, Hastelloy oder Titan. In Graben-Neudorf entstehen Kleinserien und maßgeschneiderte Sonderanfertigungen. Sicherheit, Qualität, ein langer Lebenszyklus, geringe Wartungskosten sowie hohe Verfügbarkeit sind wichtige Kundenanforderungen.

Um eine hohe Qualität zu bieten, suchen die Verantwortlichen ständig nach Prozess-Optimierungen. Potenzial entdeckten sie bei der Bearbeitung von Gehäuseteilen aus verschiedenen Stählen für Kugelhähne. Dort mussten große Einstiche mit einer Tiefe von bis zu 100 Millimetern eingebracht werden. Bis dato setzte KLINGER SCHÖNEBERG herkömmliche Einstich-Schwerter ein. „Doch dabei traten starke Vibrationen auf, die auch zu Werkzeugbruch führten. Wir mussten dann den Bearbeitungsprozess unterbrechen. Darüber hinaus waren die Einstichschwerter sehr laut“, beschreibt Stephan Noé, Manager Planning Department, Production and Assembling bei KLINGER SCHÖNEBERG. Von diesem Problem erfuhren auch Erik Hoffmann, Produktspezialist Drehen bei ISCAR, und Mario Herzog vom ISCAR-Vertragshändler WKZ. „Da wir regelmäßigen Kontakt zu unserem Kunden haben, machten wir uns Gedanken, wie eine bessere Lösung aussehen könnte“, schildert Mario Herzog. Nach gründlicher Analyse schlugen die ISCAR-Experten schließlich Whisperline-Schneidenträger mit TANG-GRIP Schneideinsätzen als Alternative vor.


Den vollständigen Bericht und das hochaufgelöste Bildmaterial finden Sie hier zum Download.

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